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»Sßt! Der Vater erwachte eines Nachts-still, Klärchen! von dem ängstlichen Geschrei des Jungen, welcher neben seinem Bette schlief. Er nahm ihn zu sich und suchte ihn zu ermuntern, aber das Kind war gar nicht zu beruhigen. Was fehlt dir, Junge? Es war ein großer Wolf da, er war hinter mir, er wollte mich fressen. Du träumst ja, mein Kind! Nein, nein, Papa, es war ein wirklicher Wolf; seine rauhen Haare sind an mein Gesicht gekommen. Er begrub den Kopf an seines Vaters Brust und wollte nicht wieder in sein Korbbettchen zurück. So schlief er endlich ein. Draußen vom Turme horte der Doktor nach einiger Zeit eins schlagen.Im Hause des Arztes lebte eine ältliche Schwester desselben, welche den kleinen Peter ganz besonders in ihr Herz geschlossen hatte. Es war eigentlich eine Range, der Junge, in einer Abendgesellschaft bei seinen Eltern hatte er uns einmal alle Sardellen von den Butterbroten weggefressen. Aber das tat der Liebe der Tante keinen Eintrag.Am andern Morgen, als der Doktor aus seinem Schlafzimmer trat, war sie die erste, die ihm begegnete. Denke dir, Karl, was mir geträumt hat! Nun? Ich hatte mich in einen Wolf verwandelt und wollte den kleinen Peter fressen; ich trabte auf allen vieren, während der Junge schreiend vor mir herlief. Hu! Weißt du nicht, wieviel Uhr es gewesen? Es muß nach Mitternacht gewesen sein; genauer kann ich es nicht bestimmen.«